Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Hervorgehoben

logo_2016Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten. Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft Kulturland Brandenburg jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen.

Mehr erfahren »
Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
Das Themenjahr 2016 steht unter dem Motto “handwerk – zwischen gestern & übermorgen. Eine Programmübersicht dazu finden Sie für das erste Halbjahr hier, für das zweite Halbjahr hier.

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke ‘Kulturland Brandenburg’ wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.
Die Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg finden Sie hier.

Den Corporate Governance Kodex 2013 können Sie hier lesen.

Den Tätigkeitsbericht 2014 der Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH finden Sie hier.

„Handwerk – Werke der Hände“

Ausstellungseröffnung
12.11.2016, 14:30 Uhr
Wittstock/ Dosse

alte-bischofsburg-wittstock-3_pr1

Das Kreismuseen Alte Bischofsburg in Wittstock Foto: Kreismuseen Alte Bischofsburg, Wittstock

Am Samstag, dem 12. November 2016, um 14.30 Uhr, wird in den Kreismuseen Alte Bischofsburg/ Museum des Dreißigjährigen Krieges, Wittstock, die Ausstellung „Handwerk– Werke der Hände“ eröffnet. Mit den ersten Stadtgründungen und der zunehmenden Arbeitsteilung entstanden immer mehr Handwerke, die bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert das Rückgrat der Produktion bildeten. Die Ausstellung stellt mit Bild-Texttafeln Handwerksberufe und verschiedene Aspekte der Handwerksgeschichte vor.

Mehr erfahren »

Anhand der im Museum besitzbefindlichen Sammlungsgegenstände wird regionale Handwerksgeschichte exemplarisch veranschaulicht. Sie geht u.a. den Fragen nach, welche Gewerke für die Entwicklung der Region bedeutend waren und welche im Zeitalter der Industrialisierung eine andere Qualitätsstufe erreicht haben. Vorgestellt werden auch Handwerksberufe, die heute kaum noch bekannt sind, wie etwa Nadler, Drahtzieher, Fingerhüter oder Pergamenter. Interaktive Module sollen den Besucher anregen, sein handwerkliches Geschick z. B. beim Spinnen, Weben, Filzen, Töpfern, Drucken oder Papierschöpfen auszuprobieren.

Begrüßung
Werner Nüse, stellvertretender Landrat des Landkreises Ostprignitz-Ruppin
Grußworte
Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock, Vorsitzender des Fördervereins Museen Alte Bischofsburg
Einführung in die Ausstellung:
Susann Hellemann und Dr. Lothar Binger, Kleinmachnow
im Begleitprogramm:
Auftritt von Schülern der Diesterweg-Grundschule, Handwerkstechniken zum Mitmachen


Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Der Handwerkssalon – Gesprächskonzert mit Peter Claus

Gesprächskonzert
10.11.2016, 19:00 Uhr
Palais Lichtenau

palais-lichtenau-_-privat1Das zweite Gesprächskonzert der Reihe „Handwerk zum Hören“ der Kammerakademie Potsdam im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016 findet am Donnerstag, den 10.11.2016 um 19 Uhr im Palais Lichtenau statt. Die Musiker der KAP gehen in diesem Konzert auf Fragestellungen rund um den Instrumentenbau ein. Warum sind die wirklich alten Instrumente bei Musikern so beliebt? Welche Unterschiede ergeben sich beim Spielen auf einem Hammerflügel im Vergleich zu einem modernen Flügel? Und wann müssen Musiker an ihrem Instrument selbst handwerklich tätig werden?

Mehr erfahren »

Im Verlauf des Konzerts kommt Moderator Peter Claus vom rbb Kulturradio mit den Musikern ins Gespräch und entlockt ihnen spannende Details aus der Musizierpraxis. Das Palais Lichtenau befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Neuen Garten. Das prachtvolle historische Gebäude entstand während der Regierungszeit von König Friedrich Wilhelm II. Große Teile des Hauses sind original erhalten und erstrahlen nach der Sanierung nun in neuem herrschaftlichen Glanz. Besonders der Festsaal im Ostflügel eignet sich hervorragend als Konzertort.

Carl Maria von Weber Sonate für Flöte und Hammerklavier F-Dur op. 10 Nr. 1
Ludwig van Beethoven Quintett Es-Dur op. 16, Rondo: Allegro ma non troppo
Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett Es-Dur KV 452

Musiker der Kammerakademie Potsdam:
Bettina Lange
Flöte
Jan Böttcher Oboe
Markus Krusche Klarinette
Christoph Knitt Fagott
Christian Müller Horn
Rebecca Maurer Hammerklavier

Peter Claus Moderation

Termin: Do, 10. November 2016, 19:00 Uhr
Ort: Palais Lichtenau
Tickets: 15 Euro
Ticket-Galerie Nikolaisaal Potsdam, Tel: (0331) 28 888 28
Karten auch an der Abendkasse im Palais Lichtenau erhältlich!
Das Palais Lichtenau ist eingeschränkt barrierefrei

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

„Marwitz. In der Werkstatt“

Ausstellungseröffnung
10.11.2016, 18:30 Uhr
Velten

in-der-werkstatt-hb_foto_keramikmuseum-velten

In der Werkstatt Hedwig Bollhagen Museum Foto: Keramikmuseum Velten

Am Donnerstag, dem 10. November 2016, um 18.30 Uhr, wird im Hedwig Bollhagen Museum, Velten, die Ausstellung „Marwitz. In der Werkstatt“ eröffnet. Die Schau ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2016 „handwerk – zwischen gestern & übermorgen“ und die erste Sonderausstellung des erst 2015 eröffneten Museums.

Mehr erfahren »

Das Töpferhandwerk hat im Land Brandenburg eine lange Tradition: In dem kleinen märkischen Ort Velten gab es reiche Tonvorkommen, die ab 1835 eine einmalige Ansiedlung von Ofenfabriken auf engstem Raum entstehen ließen – um 1900 herum waren es rund 40 Unternehmen. Ab jener Zeit siedelten sich in und um Velten auch namhafte große Keramikunternehmen an, wie die Steingutfabriken Velten-Vordamm, in denen einige der berühmten Bauhäusler wirkten, oder auch die Hedwig Bollhagen-Werkstätten im nahen Marwitz. Ihre Gründerin, Hedwig Bollhagen – HB – (1907 bis 2001) zählt zu den herausragendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihr keramischer Nachlass steht auf der Liste des nationalen Kulturguts.

Die Fotografin Solveig Faust hat sich auf Spurensuche begeben und sich gefragt: Wie lebt das Erbe HBs weiter? Wie wird heute in den HB-Werkstätten in Marwitz gearbeitet? Welche ehemaligen Mitarbeiter und Schüler haben heute ihre eigene Werkstatt, sind der Keramik und dem Vermächtnis Hedwig Bollhagens verpflichtet geblieben?
„…Diese Fragen haben mich bewegt und so habe ich die Marwitzer Werkstätten und dann die Künstler aufgesucht. Ich wollte die Menschen treffen und fotografieren, die von Hedwig Bollhagen kommend, ihren eigenen handwerklichen und künstlerischen Weg gefunden haben. […] Meine Portraits bilden einen Kreis um eine der bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. […] Wer sind die Menschen, die dazu beitragen, dass sie nicht vergessen wird? All diese Menschen auf meinen Bildern verbindet die Liebe zum Werkstoff Ton, einem erstaunlichen Material, das durch Handwerk, Kreativität und Fantasie zu wunderschöner Keramik geformt wird…“. (Solveig Faust, 2016)
Dieses Fotoprojekt – gepaart mit keramischen Werken der Portraitierten – trägt dazu bei, die Bedeutung dieses Berufes und die Faszination für die Keramik zu zeigen. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitkatalog „Marwitz. In der Werkstatt. Schüler und Mitarbeiter Hedwig Bollhagens“.

Begrüßung

Nicole Seydewitz, Leiterin des Ofen- und Keramikmuseum | Hedwig Bollhagen Museums Velten

Udo Arndt, Vorsitzender des Fördervereins Ofen- und Keramikmuseen Velten e. V.

Ines Hübner, Bürgermeisterin der Stadt Velten

Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg

Termin: Do, 10. November 2016, 18.30 Uhr
Laufzeit: 11. November 2016 bis 23. April 2017
Ort: Hedwig Bollhagen Museum Wilhelmstraße 32/33, 16727 Velten
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 4,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre: frei
Öffnungszeiten: winters Di – Fr 11 bis 17 Uhr, Sa, So 13 bis 17 Uhr; 24./25.12.2016 und Neujahr 2017 geschlossen, 30.12.2016 13 bis 17 Uhr

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch!