Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Wortmarke Themenjahr 2017Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten. Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft Kulturland Brandenburg jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen.

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Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
Das Themenjahr 2017 steht unter dem Motto Wort & Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg“.

Eine Programmübersicht dazu finden Sie für das erste Halbjahr hier. Das Programmheft für das zweite Halbjahr folgt etwa im Mai 2017.

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke ‘Kulturland Brandenburg’ wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.

Ihren Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg finden Sie hier.

Den Corporate Governance Kodex 2014 können Sie hier lesen.

Den Tätigkeitsbericht 2015 der Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH finden Sie hier.

2. Brandenburgischer Manufakturentag

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
27. bis 29. Oktober 2017
Potsdam

Vom 27. bis zum 29. Oktober 2017 findet im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zum zweiten Mal der BRANDENBURGER MANUFAKTURENTAG statt. Die von der Deutschen Manufakturenstraße und Kulturland Brandenburg initiierten Veranstaltung hat sich seit dem vergangenen Jahr über die Grenzen Brandenburgs hinaus zum jährlichen Treffpunkt der Manufakturszene entwickelt und zeigt in besonderem Maße das große Potenzial der brandenburgischen Kultur- und Kreativwirtschaft im Bereich der Manufakturen. In der Verkaufsausstellung erwartet die Besucherinnen und Besucher eine hochklassige Auswahl an Brandenburger Manufakturen – von edlen Schreibgeräten bis hin zu kulinarischen Erzeugnissen, „handmade in Brandenburg“. Der Manufaktur-Markt mit dreißig ausstellenden Manufakturen lädt auch in diesem Jahr wieder zum Stöbern und Kaufen ein.

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Besonderer Höhepunkt ist in diesem Jahr die Präsentation des Projektes „Haus Brandenburg“, eine Initiative des Studiengangs Produktdesign der Fachhochschule Potsdam, an der sich Studierende verschiedener Studiengänge beteiligt haben. In Kooperation mit dem Direktorenhaus Berlin wurde sie Anfang 2017 ins Leben gerufen. Die Designinitiative fördert das kooperative Arbeiten zwischen Designern und Manufakturen. Die zugrundeliegende Vorstellung ist die Realisierung einer „Ökonomie des Naheliegenden“. Dabei geht es darum, eine berufliche Perspektive für Designer und Handwerker zu entwickeln, die auf einer konkreten, quasi nachbarschaftlichen, Kooperation fußt. Ziel ist es, gemeinsam besondere Handwerks- und Manufakturprodukte zu entwickeln: sie sollen von hoher Qualität sein, einer zeitgenössischen Design-Ästhetik entsprechen und von der Identität Brandenburgs geprägt sein.

Der BRANDENBURGER MANUFAKTURENTAG wird am Freitag (27. Oktober 2017) von 14 bis 18 Uhr, am Samstag und Sonntag (28. & 29. Oktober 2017) von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„Tetzel – Ablass – Fegefeuer“

Die etwas andere Reformationsausstellung
noch bis zum 26. November 2017

im Kulturquartier Mönchenkloster in Jüterbog

In der Reformationsgeschichte steht die Stadt Jüterbog vor allem für das Auftreten des Ablasskommissars Johann Tetzel. Seine Person repräsentiert den torreformatorischen Ablasshandel. Obwohl die neuere historische Forschung ein differenziertes Bild seines Lebens und seines kirchlichen Wirkens gezeichnet hat, ist dieses kaum über den Kreis der Spezialisten hinaus bekannt. Ebenso hat sich das Forschungsbild des vorreformatorischen Ablasses gewandelt.
An die Stelle des Stereotyps als finanzielle Ausbeutung der Laien durch einen geldgierigen Klerus und die Römische Kurie ist ein Verständnis, das den Ablass als ein umfassendes System der Jenseitsvorsorge begreift. Die Ausstellung behandelt in drei großen Themen die historische Person Johann Tetzel und verdeutlicht seine Einbindung in die vorreformatorische Ablasspraxis:

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Fegefeuer und Türkenfurcht – die Grundlage der großen Ablässe
Im ehemaligen Chor der Mönchenkirche sollen bildkräftige Ausstellungsinstallationen dem Besucher Vorausstzungen und Funktionen des vorreformatorischen Ablasses verdeutlichen und den historischen Kontext des Auftretens von Johann Tetzel darstellen.

Der historische Tetzel und der sagenhafte Tetzel
Die historische Person Johann Tetzel verschwand schon im 16. Jahrhundert unter zahlreichen Fabeln, die aus ihm einen moralisch fragwürdigen Menschen machten, der zum Hauptvertreter des päpstlichen „Ablasshandels“ avancierte.

Der Ablass konkret: Die Nikolaikirche
Die Nikolaikirche lädt mit Ihrer reichen vorreformatorischen Ausstattung dazu ein, den vorhandenen Denkmalsbestand in seiner ehemaligen Funktion für die Frömmigkeit, Jenseitsvorsorge und besonders die verschiedenen Formen des Ablasswesens transparent werden zu lassen.

Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2017 „WORT & WIRKUNG. Luther und die Reformation in Brandenburg“. Kulturland Brandenburg 2017 nimmt die Reformation vor Ort und ihre Folgen für das Alltagsleben der Menschen, für ihren Glauben, ihre Lebensgestaltung und ihr Verhältnis zur Gesellschaft in den Blick.

Ausstellung „Tetzel – Ablass – Fegefeuer“
Ort: Kulturquartier Münchenkloster, Mönchenkirchplatz 4, 14913 Jüterbog
& Kirche St. Nikolai, Nikolaikirchplatz 2, 14913 Jüterbog
Laufzeit: 9. September bis 26. November 2017
Eintritt: 7,- Euro, ermäßigt 4,- Euro
Öffnungszeiten: So – Do 10.00 – 18.00 Uhr & Fr – Sa 10.00 – 19.00 Uhr

Evangelisch in Eberswalde. Die Reformation und ihre Folgen

Ausstellungseröffnung
22. September 2017, 17 Uhr
Eberswalde

Am Freitag, dem 22. September 2017, um 17.00 Uhr, wird in der Maria-Magdalenen-Kirche und
im Museum Eberswalde die Ausstellung „Evangelisch in Eberswalde. Die Reformation
und ihre Folgen“ eröffnet.
500 Jahre nach dem Thesen-anschlag Luthers spürt die Stadt Eberswalde an zwei Standorten ihrer Reformationsgeschichte nach. In der Pfarrkirche St. Maria Magdalena stehen die spätmittelalterlich und reformatorischen Kunstschätze im Fokus. Das Museum Eberswalde erzählt vom Alltag der Menschen, von der Neuordnung des Schulwesens oder der Aufbahrung des schwedischen Königs Gustav II. Adolf im Jahr 1632. Es werden Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben des Archäologischen Landesmuseums gezeigt. Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion des Museums, der evangelischen Kirchengemeinde und des Kreisarchivs Barnim.

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17 Uhr, Maria-Magdalenen-Kirche Eberswalde
Einführung in die Ausstellung durch Hanns-Peter Giering, Pfarrer der Stadtkirchengemeinde Eberswalde

18 Uhr, Museum Eberswalde
Begrüßung durch Friedhelm Boginski, Bürgermeister der Stadt Eberswalde

Grußwort
Christian Müller-Lorenz, Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg

Einführung in die Ausstellung durch Birgit Klitzke, Leiterin des Museums Eberswalde

Ausstellung „Evangelisch in Eberswalde. Die Reformation und ihre Folgen“
Eröffnung: Freitag, 22. September 2017, 17.00 Uhr

Ort: Maria-Magdalenen-Kirche Eberswalde, Kirchstraße 6, 16225 Eberswalde
Laufzeit: 23. September bis 31. Oktober 2017
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Di – Sa 13.00 – 15.00 Uhr und nach Voranmeldung unter Tel. 03334/287508

Ort: Museum Eberswalde, Steinstraße 3, 16225 Eberswalde
Laufzeit: 23. September 2017 bis 30. April 2018
Eintritt: 4,- Euro, ermäßigt 2,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre frei
Öffnungszeiten: Di – Fr 10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 13.00 Uhr, So 13.00 – 17.00 Uhr