Die Dachmarke für kulturelle Vielfalt

Wortmarke Themenjahr 2017Ob Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Filmprojekte, thematische Radtouren oder Stadtführungen – Brandenburg hat kulturell viel zu bieten. Die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“ lädt jedes Jahr mit einem neuen Thema dazu ein, diese kulturelle und regionale Vielfalt sowie das historische Erbe zu entdecken. Dabei ruft Kulturland Brandenburg jährlich kulturelle Einrichtungen und Initiativen des Landes dazu auf, sich mit Ideen an den jeweiligen Themenjahren zu beteiligen.

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Über zahlreiche Kooperationen zwischen Akteuren aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Tourismus entstehen jedes Jahr aufs Neue interessante und spannende Projekte.
Das Themenjahr 2017 steht unter dem Motto Wort & Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg“.

Eine Programmübersicht dazu finden Sie für das erste Halbjahr hier. Das Programmheft für das zweite Halbjahr folgt etwa im Mai 2017.

Kulturland Brandenburg fusionierte ab 01.01.2014 mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und firmiert seitdem unter »Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH«. Die Themenjahre unter der Marke ‘Kulturland Brandenburg’ wird es weiterhin geben, ebenso wie die intensive, fachliche Netzwerkarbeit sowie unser Engagement im Bereich der kulturellen Bildung.

Ihren Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg finden Sie hier.

Den Corporate Governance Kodex 2014 können Sie hier lesen.

Den Tätigkeitsbericht 2015 der Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH finden Sie hier.

„Sankt Luther. Reformator zwischen Inszenierung und Marketing“

Ausstellungseröffnung
31.03.2017, 18:00 Uhr
Berlin

Am Freitag, dem 31. März 2017, um 18 Uhr, wird im Museum Nikolaikirche in Berlin die Ausstellung „Sankt Luther. Reformator zwischen Inszenierung und Marketing“ eröffnet.

Zum 500. Reformationsjubiläum spürt das Stadtmuseum Berlin Ambivalenzen und Widersprüchen der Luther-Verehrung nach.
Im Mittelpunkt stehen dabei die teils heute noch bestehenden Gegensätze zwischen Luthers Lehre und gelebter Praxis. Einzigartige Objekte von der Reformationszeit bis zur Gegenwart, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind, zeugen von der glühenden Verehrung, mit der Luther zur Kultfigur verklärt wurde: Im Ergebnis oft eine Verkehrung seiner Theologie.

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In der Nikolaikirche, einem Zentrum des Brandenburgischen Luthertums, erzählt die Ausstellung vom menschlichen Bedürfnis nach Idealen und Idolen, von Schaulust und Berührungsdrang sowie von den fließenden Grenzen zwischen Andenken und Bilderkult. Sie belegt aber auch, wie Luther bewusst inszeniert, politisch instrumentalisiert und kommerziell vermarktet wurde.

Grußworte
Paul Spiess, Direktor Stadtmuseum Berlin, Chefkurator des Landes Berlin im Humboldt Forum
Bischof Dr. Markus Dröge, Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Albrecht Henkys, Ausstellungskurator, Stadtmuseum Berlin

Eröffnung: Fr, 31. März 2017, 18 Uhr
Laufzeit: 01. April 2017 bis 28. Mai 2017
Ort: Museum Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr
Eintritt: 5 €, erm. 3 € (inkl. Audioguide), bis 18 Jahre: frei, 1. Mittwoch im Monat: frei

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ad Arma, Fideles!

Kammerkonzert
18.03.2017, 15:00 Uhr
Temnitzquell

Wie die Reformatoren in Deutschland nutzte auch die katholische Kirche die sinnliche Kraft der Musik als Moment der Verkündigung. Nach den Ideen des Konzils von Trient (1545-1563) entstand die „Römische Schule“, die mit der ganzen Pracht barocker Musiksprache im Dienst der Gegenreformation musizierte. Das Lob eines Heiligen, die Bezugnahme auf die Jungfrau Maria, mediterrane Krippenszenen im Stile Caravaggios, die Vergänglichkeit alles Irdischen und der Kampf für den Glauben sind wiederkehrende Themen. Sie werdeneinerseits mit den erlesensten Kompositionstechniken und andererseits mit eingängigen Melodien behandelt und besungen. Diese Werke nehmen in der musikalischen Ausdeutung des Textes und mit einem mitreißenden groove regelrecht theatrale Züge an.

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Concerto Romano, 2006 in Rom von Alessandro Quarta gegründet, ist die erste Originalklangformation, die sich systematisch mit allen Facetten der römischen Renaissance und des Hochbarocks beschäftigt. Das Ensemble ist regelmäßig bei internationalen Festspielen und in Konzertsälen u.a. in Italien, Belgien, Deutschland, Österreich und im Vatikan zu Gast.

Aequinox-Festival Neuruppin Ensemble „Concerto Romano“, Rom
Geistliche Musik im Rom des 17. Jahrhunderts von Francesco Foggia, Bonifacio Graziani Giacomo Carissimi

Termin: Sa, 18. März 2017, 15 Uhr
Ort: Kirche Netzeband, Dorfstr. 5A, 16818 Temnitzquell OT Netzeband
Eintritt: 23 Euro
Weitere Termine finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

„Luther und Babylon 2017. Bilder von Ideen und ihren Folgen“

Ausstellungseröffnung
25.01.2017, 17:00 Uhr
Strausberg

Am Mittwoch, dem 25. Januar 2017, wird in der Sparkasse Märkisch-Oderland in Strausberg die Kunstausstellung „Luther und Babylon 2017. Bilder von Ideen und ihren Folgen“ eröffnet. Um 15.30 Uhr sind Medienvertreter zu einem Pressegespräch und um 17 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung herzlich eingeladen. Luther und die Reformation in Brandenburg“, wird veranstaltet von der Sparkasse Märkisch-Oderland und realisiert von kunst projekte e.v., Waldsieversdorf (www.kunstprojekte-ev.de).

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Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von 14 Künstlern verschiedener Generationen (geboren zwischen 1933 und 1979) aus dem Landkreis Märkisch-Oderland, dem Land Brandenburg, Berlin, Strausbergs Partnerstadt Frankenthal in der Pfalz und aus Shanghai. Neu geschaffene oder wiederentdeckte Werke zu diesem bis in unsere Gegenwart hinein spannenden Thema zeigen: Dieter Goltzsche, Hans-Hendrik Grimmling, Sylvia Hagen, Jürgen K. Hultenreich, Horst Hussel, Hagen Klennert, Harald-Alexander Klimek, Sophie Natuschke, Ronald Paris, Hans Scheib, Songwen Sun-von Berg, Ruth Tesmar, Heidi Vogel und Jana Wilsky. Kuratorin der Ausstellung ist Anke Zeisler. Zur Ausstellung erscheint ein 82-seitiger Kunstband.

Grußworte
Uwe Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Märkisch-Oderland,
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Kulturland Brandenburg
Anke Zeisler, Kuratorin der Ausstellung, sowie einige der beteiligten Künstler geben Auskunft zum Projekt und zu den Werken.

 

Termin: Pressegespräch: Mi, 25. Januar 2017, 15.30 Uhr; Ausstellungseröffnung: Mi, 25. Januar 2017, 17 Uhr
Laufzeit: 26. Januar 2017 bis 15. Dezember 2017
Ort: Sparkasse Märkisch-Oderland, Hauptgeschäftsstelle Große Straße 2-3, 15344 Strausberg
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Mo, Fr 8.30 bis 15.30 Uhr; Die, Do 8.30-18.30 Uhr; Mi 8.30-13 Uhr

 

Weitere korrespondierende Ausstellungen:
Kirche St. Marien, Frankfurt (Oder), Martyrchor: 18. Juni bis 26. August 2017
Kleist-Museum Frankfurt (Oder): 23. Juni bis 26. August 2017

Die Ausstellung wird anschließend vom 12. Januar bis 18. Februar 2018 im Kunsthaus Frankenthal (Pfalz) gezeigt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!